Das Wohnungseigentumsrecht ist die Materie, die sich mit dem Recht an Wohnungen und den Verhältnissen der Wohnungseigentümer untereinander in Bezug auf ein Gebäude / Grundstück befasst.
Das ist schon deshalb eine Besonderheit, weil das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ein Sonderrecht an Wohnungen gar nicht kennt. Einzelne Gebäudeteile, die nach landläufiger Betrachtung eine Wohnung bilden, sind danach vielmehr wesentliche Bestandteile des Gebäudes und zugleich des (dieses mit umfassenden) Grundstücks. Grundsätzlich kann nur das Grundstück Gegenstand gesonderter Rechte sein.

Das im Jahr 1951 ausgefertigte Wohnungseigentumsgesetz ermöglicht dagegen die selbständige Übertragung des Wohnungseigentums, stellt die Voraussetzungen hierfür auf und regelt das Miteinander der Wohnungseigentümer. In diesem Zusammenhang geht es z.B. um die Teilungserklärung, Sondereigentum, Gemeinschaftseigentum, die Stellung des Verwalters, Wohnungseigentümerversammlungen, Hausgelder und Rückstellungen.

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